
Knoblauch

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| Ausgerechnet
ein Marktschreier auf der Auer Dult (eine dreimal jährlich stattfindende
Münchener Spezialität: eine Mischung aus Antiquitäten-,
Haushaltswarenmarkt und Kirmes) brachte mich auf ein weiteres Gerät
in meiner Küche, das ich nicht mehr missen möchte. |
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| Lange Jahre war
ich knoblauch-los gewesen - meine Mutter hielt von dieser zweifelsohne
sehr duftstarken Knolle nicht viel. Doch schon zu Studenten-Zeiten kam
ich auf den Knoblauch. Dumm war nur, dass ich - wie wohl viele andere auch
- mit der Knoblauchpresse nicht umgehen konnte. Oder sollte tatsächlich
soviel Knoblauch im Gerät hängen bleiben, nur damit ich ein wenig
Saft in die Soße pressen konnte? Nein, das konnte es nicht sein. |
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| Wie gesagt: der
Marktschreier war meine Rettung. Er pries ein handliches Gerät an,
mit welchem der Knoblauch nicht zerdrückt wird, sondern in kleinste
Würfelchen (von ca. 1 mm Kantenlänge) zerkleinert, wodurch sich
einerseits der Geschmack erst in der Pfanne bzw. im Kochtopf erstmal entwickelt
(da die ätherischen Öle nicht ausgepresst wurden, sondern erst
im Topf durchs Kochen in die Soße entweichen), andererseits der Geschmack
intensiver wird, und zudem - so mein subjektiver Eindruck - man am nächsten
Tag nicht gar so erbärmlich stinkt. |
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| Nachdem der Marktschreier
sicherlich nicht auf der Auer Dult festgewachsen ist, kann ich nur einen
Tipp geben: Kauft diese kleine Knoblauch-Maschine, wenn Ihr ihn seht! Ihr
werdet es sicherlich nicht bereuen! |
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Viel
Spass beim Kochen!

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