Henrik aus München

 

Knoblauch

Ausgerechnet ein Marktschreier auf der Auer Dult (eine dreimal jährlich stattfindende Münchener Spezialität: eine Mischung aus Antiquitäten-, Haushaltswarenmarkt und Kirmes) brachte mich auf ein weiteres Gerät in meiner Küche, das ich nicht mehr missen möchte. 
Lange Jahre war ich knoblauch-los gewesen - meine Mutter hielt von dieser zweifelsohne sehr duftstarken Knolle nicht viel. Doch schon zu Studenten-Zeiten kam ich auf den Knoblauch. Dumm war nur, dass ich - wie wohl viele andere auch - mit der Knoblauchpresse nicht umgehen konnte. Oder sollte tatsächlich soviel Knoblauch im Gerät hängen bleiben, nur damit ich ein wenig Saft in die Soße pressen konnte? Nein, das konnte es nicht sein.
Wie gesagt: der Marktschreier war meine Rettung. Er pries ein handliches Gerät an, mit welchem der Knoblauch nicht zerdrückt wird, sondern in kleinste Würfelchen (von ca. 1 mm Kantenlänge) zerkleinert, wodurch sich einerseits der Geschmack erst in der Pfanne bzw. im Kochtopf erstmal entwickelt (da die ätherischen Öle nicht ausgepresst wurden, sondern erst im Topf durchs Kochen in die Soße entweichen), andererseits der Geschmack intensiver wird, und zudem - so mein subjektiver Eindruck - man am nächsten Tag nicht gar so erbärmlich stinkt.
Nachdem der Marktschreier sicherlich nicht auf der Auer Dult festgewachsen ist, kann ich nur einen Tipp geben: Kauft diese kleine Knoblauch-Maschine, wenn Ihr ihn seht! Ihr werdet es sicherlich nicht bereuen! 
 

Viel Spass beim Kochen!

 
 
Diese Seite wurde im November 2002 erstellt von Henrik