
Maria Hofmann und Dr.med.
Helmut Lydtin: Bayerisches Kochbuch
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| Maria Hofmann
und Dr.med. Helmut Lydtin: Bayerisches Kochbuch, Birken-Verlag, München,
1992 (54. Auflage), 935 Seiten, ISBN 3-920105-01-x |
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Das Bayerische Kochbuch
kenne ich nun schon seit 30 Jahren - bei meiner Mutter schon war es das
Standardwerk, in dem alle möglichen Rezepte für alle möglichen
Gelegenheiten stehen.
Die 1725 Rezepte
(durchnummeriert, nicht selbst gezählt) sind nach Kategorien aufgeteilt,
z.B. Eintöpfe, Soßen, Süßspeisen, Getränke.
Zu Anfang wird ausführlich in die Grundlagen des Kochens eingeführt.
So erfährt man etwas über Tiefkühlkost, über die "Küchensprache"
oder über wirtschaftliches Arbeiten in der Küche. Nach den vielen
Rezepten, welche oft auf dem Prinzip "zuerst das Grundrezept, dann darauf
aufbauende Variationen" basieren, wird in kompetenter und hilfreicher Weise
auf spezielle Diäten eingegangen: was kann man bei einer Nierenkrankheit
essen, was sollte man lassen? Was versteht man unter allgemeiner Schonkost?
Ergänzt wird dies durch eine Nährwerttabelle.
Auch, wenn die Anzahl
der Rezepte enorm ist: ich musste auch schon Lücken feststellen, was
man sich aber durch den Titel, der Programm ist, erklären kann - es
finden sich nunmal keine indischen oder afrikanischen Rezepte darin. Dafür
kann man hier durchaus auch Rezepte finden, welche etwas "altbacken" erscheinen
oder welche schlichtweg unter die Bezeichnung "Hausmannskost" fallen. Kochanfänger
haben es da leicht - wo sonst kann man das Rezept für eine einfache
selbstgemachte (!) Fleischbrühe finden? Kochanfänger-feindlich
halte ich dagegen, dass so gut wie keine Bilder vorhanden sind; man weiss
dadurch manchmal nicht, ob das, was man jetzt fabriziert, auch so richtig
ist.
Mein Tipp: dieses
Kochbuch sollte in jedem Haushalt vorhanden sein! |
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Viel
Spass beim Kochen!

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